Die Vorfreude steigt: Vom 14. bis 18. Oktober 2026 trifft sich die internationale Karate-Nachwuchselite zur Weltmeisterschaft in Bielsko-Biała, Polen. Nastya ist mit dabei und geht in der Gewichtsklasse -61 Kilogramm für Deutschland an den Start.

Und sie reist nicht ohne Ansprüche nach Polen: Nastya ist amtierende U21-Vizeweltmeisterin. Bereits 2024 hatte sie bei der Weltmeisterschaft in Venedig die Silbermedaille gewonnen und damit einen der größten Erfolge ihrer bisherigen Karriere gefeiert.


Seitdem hat sie sich weiterentwickelt und zahlreiche weitere Erfolge gesammelt. 2026 wurde sie Deutsche Meisterin in der Leistungsklasse und U21. Auch international zeigte sie zuletzt eindrucksvoll, dass sie zur Weltspitze gehört. Beim Serie-A-Turnier in Salzburg gewann Nastya erst Anfang Oktober Bronze. Besonders beeindruckend: Auf dem Weg ins Viertelfinale erzielte sie in vier Kämpfen insgesamt 29:0 Punkte.

Damit ist klar: Nastya fährt nicht nach Polen, um nur dabei zu sein. Sie will um die Medaillen kämpfen – und natürlich ist der Traum vom Weltmeistertitel allgegenwärtig.


„Wir sind unglaublich stolz auf Anastasiia“

Auch ihr langjähriger Trainer Dennis blickt mit großer Vorfreude auf die Weltmeisterschaft. Er begleitet Nastya seit vielen Jahren und hat ihre Entwicklung hautnah miterlebt. Bereits seit ihren ersten Jahren im deutschen Karate ist Dennis ein wichtiger Wegbegleiter. Nastya selbst bezeichnet ihn als eine Art „zweiten Vater“, der sie auch nach schwierigen Niederlagen immer wieder aufgebaut und motiviert hat.

Für Dennis ist die erneute WM-Teilnahme deshalb etwas ganz Besonderes:
„Wir sind unglaublich stolz auf Anastasiia. Sie hat sich über viele Jahre hinweg mit enormem Fleiß, Disziplin und Leidenschaft entwickelt. Dass sie jetzt als amtierende Vizeweltmeisterin erneut bei einer Weltmeisterschaft auf der Matte steht, ist eine großartige Bestätigung für ihren Weg.“

Doch trotz aller Erfolge bleibt der Blick nach vorne gerichtet. Die Karten werden in Polen neu gemischt, und jeder Kampf beginnt bei null. Nastya bringt dafür nicht nur ihre technische Klasse mit, sondern auch mentale Stärke und die Erfahrung großer internationaler Wettkämpfe. Gerade diese Kombination könnte in den entscheidenden Momenten den Unterschied machen.

„Anastasiia weiß mittlerweile, was es bedeutet, bei einer Weltmeisterschaft zu kämpfen. Sie kennt diese besondere Atmosphäre und weiß, was auf sie zukommt. Jetzt gilt es, ruhig zu bleiben, sich auf den eigenen Kampf zu konzentrieren und das abzurufen, was sie im Training vorbereitet hat“, so Dennis.

Das Ziel: Wieder um Gold kämpfen

Die Konkurrenz in der Klasse -61 Kilogramm wird erneut stark sein. Doch Nastya hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie sich vor niemandem verstecken muss. Nach WM-Silber 2024 soll es diesmal möglichst noch ein Schritt weiter nach oben gehen. Mit dem Selbstvertrauen einer amtierenden Vizeweltmeisterin, der Unterstützung ihres Trainerteams und ihrer Familie sowie einer starken Form geht Nastya in das größte Turnier des Jahres.

Die Matte in Polen wartet – und Nastya ist bereit.

Wir drücken die Daumen für eine erfolgreiche Weltmeisterschaft und wünschen Nastya viel Erfolg, starke Kämpfe und das nötige Quäntchen Glück auf dem Weg zu ihrem großen Ziel: Weltmeisterin zu werden.

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